Juleica-Schulung 2018

Eine Schulung für das Ehrenamt
Zwölf junge Pirmasenser erwerben Juleica beim Jugendhaus ONE

In den Osterferien  war es wieder soweit: Sieben Tage, zwölf junge Ehrenamtliche, ein Thema: zum Jugendleiter ausgebildet werden. Die Mitarbeiter des Jugendhauses ONE Pirmasens (IB) verbrachten mit engagierten Jugendlichen eine Woche in der Jugendherberge in Sargenroth, um mit diesen im Rahmen des Integrationsprojekts „zum Beispiel: ICH“ die Juleica-Schulung durchzuführen.

Intensiv war die Woche für die 12 Jugendlichen und 3 hauptamtlichen Mitarbeiter/innen, intensiv und gleichzeitig voller Wertschätzung, Offenheit und Anerkennung. Fragen rund um die Jugendarbeit, die Verantwortung und Pflichten eines Jugendleiters, Einblick in die rechtlichen Bestimmungen und Gewaltfreie Kommunikation waren einige der Schwerpunkte der Schulung.  Die sieben Tage waren straff durchgeplant.  Die Teilnehmer waren aktiv, etwa bei selbst durchgeführten Workshops oder bei der Gestaltung und Durchführung von Abendprogrammen und Spielnachmittagen.

Zunächst waren die theoretischen Teile an der Reihe.  Lisa Biegaj und Marko Burkhart klärten die Teilnehmer über rechtliche Grundlagen in der Jugendarbeit auf. Aufsichtspflicht, Jugendschutzgesetz und Haftung wurde angesprochen und in anschließender Diskussionsrunde mithilfe von Fallbeispielen vertieft. Entwicklungen innerhalb von Gruppen, die typischen Rollen in Jugendgruppen und Gruppenprozesse waren ein weiterer Schwerpunkt, den die Projektverantwortliche Biegaj erläuterte. Außerdem  gab sie eine kleine Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation, sowie in die Gesprächsführung. Mitgestaltet wurden einzelne Bausteine von erfahrenen Teamern des Jugendhauses, die selbst Workshops und Einheiten übernahmen. Der Part Spieltheorie und Spielpraxis wurde begeistert von den Teilnehmern gleich ausprobiert. Viele neue Spiele und Ideen waren Inspiration für die 12 Jugendlichen, die diese neuen Eindrücke auch sicher mit in ihre weitere Arbeit mit  Kindern und Jugendlichen mit einbauen werden. Burkhart, Leiter des Projekts JUGENDHAUSmobil, erläuterte sämtliche Fakten rund um die Projektplanung. Wie gestaltet man ein Angebot? Worauf muss man achten? Welche Genehmigungen müssen evtl. eingeholt werden und was ist altersgerecht,  finanziell und räumlich realisierbar? Im Anschluss wurde die Woche über von den Teilnehmern zwei Abendprogramme – einmal für Kinder, das andere Mal für Jugendliche- geplant, durchgeführt und evaluiert. Ein nächster Schwerpunkt, der ebenfalls von Burkhart referiert wurde, war die Öffentlichkeitsarbeit. Hierbei erklärte er verschiedene Medien, sowie deren Einsetzbarkeiten und ließ die Teilnehmer selbst Werbung für die geplante Abendveranstaltung gestalten.

Spaß und Spiel standen im Vordergrund der Woche, aber auch tiefgründige und lange Gespräche über Inhalte und Hintergründe begleiteten die Teilnehmer und das Jugendhaus Team die gesamte Zeit.  Selbstreflexion war angesagt. In Einzelpräsentationen durfte jeder Teilnehmer seine ganz persönliche Sicht auf die Jugendarbeit erläutern. Konsens dabei war „Jugendarbeit macht stolz und glücklich!“.

2018-09-14T10:58:36+00:00

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