Nichtformale Bildung

Nichtformale Bildung2018-05-08T11:40:49+00:00

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit  (OKJA) als ein Leistungssegment der Jugendhilfe charakterisiert einen bedeutenden Bereich der außerschulischen und außerfamiliären Sozialisation. Mit ihrem sozialräumlichen Bezug und ihrem pädagogischen, kulturellen und politischen Auftrag leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Gezielt können in der alltäglichen Arbeit Schlüsselkompetenzen gefördert werden, zum Beispiel mit Hilfe des Interkulturelles Lernens, dem Umgang mit Konflikten, der Mediation, der Erlebnispädagogik und der Medienbildung.  Diese nichtformale Bildungsarbeit findet im Jugendhaus ONE außerdem auch in Kooperationen mit der formalen Bildung statt. So pflegt das Jugendhaus eine enge Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen in Pirmasens und dem Landkreis Südwestpfalz. Zusätzlich gibt es in diesem Bereich ein großes Potential für weitere Entwicklungen. Beispielsweise durch Kooperationen mit weiteren Instanzen des beruflichen Lebens der Jugendlichen, wie dem Arbeitsamt oder Bildungszentren.

Im Mittelpunkt der nichtformalen Bildungsarbeit stehen:

  • die positive Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen
  • die Stärkung und Weiterentwicklung ihrer sozialen Kompetenzen
  • die bedarfsgerechte Bildung
  • eine aktive, partizipatorische Freizeitgestaltung

Die politische sowie die interkulturelle Bildung sind als Querschnittsaufgaben implementiert in die tägliche Arbeit im Arbeitsfeld OJKA. Jugendliche bekommen im Jugendhaus ONE die Chance, sich aktiv in das Zusammenleben in unserer Gesellschaft einzubringen. Durch die Partizipationsmöglichkeiten und das ehrenamtliche Engagement erfahren sie die Möglichkeit, selbst etwas zu bewegen und mitzubestimmen. Die politische und die interkulturelle Bildung sehen wir außerdem als eine Daueraufgabe in der OKJA. Sie haben den Anspruch, Menschen unabhängig von ihrem persönlichen, kulturellen, sozioökonomischen und Bildungshintergrund zu politischer und gesellschaftlicher Teilhabe zu befähigen und demokratiegefährdenden Entwicklungen entschlossen entgegen zu treten.

Für die Teilnehmer/innen der Angebote und Projekte werden Nachweise wie Teilnahmebescheinigungen, Zertifikate oder den Kompetenznachweis Kultur erstellt. So werden den Jugendlichen ihre Kompetenzen bewusst und sie können diese zum Beispiel bei Vorstellungsgesprächen vorweisen und offensiv vertreten.