„Jugendarbeit ist für mich bunt“

Zwischen dem 28.09.2019 und dem 04.10.2019 verbrachten  die zwei MitarbeiterInnen des Jugendhauses ONE Pirmasens (IB) Lisa Biegaj und Michel Mamet mit zehn engagierten jungen Erwachsenen eine Woche in der Naturpark Jugendherberge Hochspeyer, um die Jugendleitercard, kurz Juleica, zu erwerben. Die Juleica-Schulung stand dabei im Rahmen des Integrationsprojektes „zum Beispiel: ICH“, welches es Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglicht, sich ehrenamtlich in der Jugendarbeit als JugendleiterInnen zu engagieren. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz.

Die sieben Tage waren dabei sowohl gefüllt mit theoretischen Inhalten als auch der praktischen Umsetzung der gelernten Theorie. So wurden zum Beispiel rechtliche Grundlagen und Bestimmungen behandelt, die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg und verschiedene Gesprächsführungstechniken besprochen als auch über die Jugendarbeit und die Aufgaben und Pflichten eines Jugendleiters diskutiert. Weitere Schwerpunkte der Juleica-Schulung waren Spieltheorie und Spielpraxis, Öffentlichkeitsarbeit und Projektplanung. Hierbei konnten die TeilnehmerInnen ihr gelerntes Wissen aus der Theorie umsetzen und aktiv Spielnachmittage und Abendprogramme für Kinder und Jugendliche planen, organisieren, bewerben und umsetzen. Anschließend wurden die Programme von den hauptamtlichen MitarbeiterInnen evaluiert. Abschließend zur Juleica-Schulung wurden Einzelpräsentationen durchgeführt, in denen die TeilnehmerInnen selbst reflektieren konnten, was Jugendarbeit für sie bedeutet und warum sie sich darin engagieren möchten. Dabei wurden Aussagen wie „Jugendarbeit ist für mich bunt“ und „Ich möchte das Positive, was ich gelernt habe, weitergeben“ von den auszubildenden JugendleiterInnen getroffen.

Obwohl die Schulung für die zehn jungen Erwachsenen und die zwei hauptamtlichen MitarbeiterInnen sehr intensiv und anstrengend war, wurden Spaß und Spiel nie vernachlässigt und es konnte eine gelungene Abwechslung sowohl zwischen Theorie und Praxis als auch zwischen Vergnügung und Seriosität gefunden werden und die TeilnehmerInnen wurden erfolgreich zu JugendleiterInnen ausgebildet.